Stephanie Krug Sopran
Die in München geborene Sopranistin studierte Gesang zunächst bei Hanno Blaschke (München) später bei Monika Lenz, Martha Sharp und Breda Zakotnik (Lied u. Oratorium), außerdem Aufführungspraxis der Alten Musik bei Nikolaus Harnoncourt am Mozarteum Salzburg. Sie nahm unter anderem an Meisterkursen von Hartmut Höll, Edith Matthis, Jessica Cash und Kurt Widmer teil. Außerdem erhielt sie ein Stipendium für ein ‘postgraduate’ Studium bei Jessica Cash an der Guildhall School in London (Early Music), wo sie auch mit namhaften Interpreten zusammenarbeitete (Philip Pickett, Steven Preston, u.a.).

Ihr Repertoire reicht von Lied über Oratorium bis zur Oper.

Eine rege Konzerttätigkeit, deren Schwerpunkt in Süddeutschland liegt, führte sie bereits nach Österreich, Slowenien, Italien, Frankreich, England, in die Schweiz und nach Südafrika. Ihr Oratoriumrepertoire reicht vom Frühbarock bis zur Moderne. Sie hat mit Orchestern musiziert wie den Bamberger und Münchner Symphonikern, dem Rundfunkorchester Prag und der Südwestdeutschen Kammerphilharmonie.

Ihre besondere Liebe gilt der alten Musik. So arbeitete sie u.a. mit Thomas Hengelbrock, Wolfgang Katschner, Bernhard Klebel, Peter van Heyghen, den deutschen Händelsolisten, dem London Consort, der ehemaligen Antiqua Köln, dem Marini Consort, der Arpa festante und der La Banda zusammen. Zahlreiche Kammermusikprojekte führen sie mit renommierten Intrumentalisten aus dem Concentus Musicus, der Wiener Akademie, dem Freiburger Barockorchester oder dem Balthasar Neumann Ensemble wie Hille Perl, oder Daniel Sepec zusammen. Sie war u.a. Gast beim MDR Musiksommer, den Händelfestspielen Halle und Karlsruhe, dem Festival Feldkirch, dem Festspielhaus Baden Baden, dem Festival Sémaphore in der Auvergne oder dem Cape Classic Südafrika.

Als Opernsängerin führten sie u.a. Engagements als Poppea (Monteverdi) an die Semperoper Dresden, auf eine ausgedehnte Deutschlandtour und in die Schweiz, als Oronte (Pallavicino) zu den Händelfestspielen Halle und den Dresdener Musikfestspielen, als Tirsi (Händel) an das Ekhoftheaterfestival Gotha, als La Musica (Monteverdi) an die Barbican Hall nach London, als Galatea (Händel) nach München u. Schleswig Holstein und als Filene (Cavalli) zum Barockfestival der Wiener Kammeroper. Für die die inszenierte Solokantate „Il delirio amoroso“ (Händel) bei den Händelfestspielen Karlsruhe engagierte sie die Spezialistin für Barockgestik Sigrid T´Hooft . Am Münchner Cuvilliéstheater München sang sie bereits La Musica, Euridice und La Speranza (Monteverdi), und Dido in Purcells Dido & Aneas. Sie wird dort auch die Rolle der Poppea wiederaufnehmen.

Als Liedinterpretin liegt ihr vor allem das Werk W.A. Mozarts, F. Schuberts und Hugo Wolfs am Herzen. Rezitale gab sie u.a. in München, Bayreuth, Salzburg, Wien, beim MDR Musiksommer und in der Schweiz. Ihre Partner sind die Pianistin und Liedprofessorin Breda Zakotnik (Mozarteum Salzburg) und Florian Birsak (Hammerklavier).

Stephanie Krug hat außerdem an zahlreichen Uraufführungen mitgewirkt. Es liegen Rundfunkaufnahmen mit MDR, BR, Deutsche Welle und ORF vor.

Nach der CD „Remember Dido“ mit europäischer und afrikanischer Kammermusik für Sopran und Streichquartett (u.a. mit Daniel Sepec und Thomas Fheodoroff) erschien eben „Abbandonata“ mit italienischer Barockmusik für Sopran, Traversflöte und Streicherensemble